142 Bahnhöfe in der Region Paris bis 2018 mit einem Fernsteuerungssystem ausgestattet

Die Fernsteuerung ermöglicht es, Fahrtreppen, Aufzüge, Validierungstore und Beleuchtung von einer Betriebszentrale aus zu steuern. Heute funktionieren sie nur, wenn Agenten anwesend sind.

Morgen werden sie dank der Teleoperation für die Dauer des Dienstes in Betrieb sein. Nach einer ersten Versuchsphase im Val d'Or (Linie L) und dann in 14 Bahnhöfen der RER B Nord wird das System auf 142 SNCF-Bahnhöfe ausgeweitet. 300 neue Kameras werden es ermöglichen, den ordnungsgemäßen Betrieb aus der Ferne zu steuern und an 200 Aufzügen, 112 Fahrtreppen und 325 Linien von Validierungstoren einzugreifen.

Die 6 wichtigsten Beiträge der Teleoperation:

  • Reduzierung des Stromverbrauchs um 5 Millionen kWh pro Jahr, d. h. des Jahresverbrauchs einer Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern (z. B. Annecy), durch Fernabschaltung des Bahnhofs am Ende des Betriebs;
  • Verbesserte Verfügbarkeit der Geräte dank ihres Betriebs während der gesamten Betriebsdauer (in einigen Bahnhöfen wird die Ausrüstung doppelt so lange verfügbar sein), schnellere Wiederinbetriebnahme im Falle eines vorzeitigen Stopps (z. B. Remote-Aufsetzen einer Rolltreppe) und bessere Erkennung von Störungen. Die Betriebszentrale erhält eine Echtzeitwarnung. Die Entmaterialisierung der Wartungsdokumente der Ausrüstung ermöglicht einen Eingriff am Bahnhof, auch wenn kein Agent vorhanden ist, wodurch die Zeit für die Wiederinbetriebnahme verkürzt wird.
  • Größere Verfügbarkeit von Agenten (Handelsvertreter in Bahnhöfen oder mobile Linienteams). Befreit von Wartungsaufgaben können sie sich wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren: den Empfang, die Information und den Support der Reisenden. Sie erhalten dank der Entwicklung einer Anwendung auf ihrem Smartphone eine Echtzeitwarnung, die es ihnen ermöglicht, viel reaktionsschneller zu sein.
  • Erwartete Steigerung der Validierungen in der Größenordnung von 10 % mit Validatoren, die nun für die Dauer des Dienstes funktionieren;
  • Indirekte Verbesserung der Sicherheit durch den Einsatz von 300 zusätzlichen Kameras für Aufzüge, Rolltreppen und Validatorlinien, die das bestehende Kameranetzwerk ergänzen können;
  • Bessere Reaktion auf Informationsprobleme zur Barrierefreiheit. Die Teleoperation wird es schließlich ermöglichen, den Verfügbarkeitsstatus von Aufzügen und Rolltreppen in Echtzeit an Personen mit eingeschränkter Mobilität (PRM) zu übertragen.