[Die Arbeiten schreiten voran] Verlängerung der Metrolinie 4 nach Bagneux
Valérie Pécresse, Präsidentin der Region Île-de-France und Île-de-France Mobilités, Michel Cadot, Präfekt der Region Île-de-France und Paris, Patrick Devedjian, Präsident des Departements Hauts-de-Seine und Catherine Guillouard, Präsidentin und CEO der RATP, trafen sich anlässlich des Abschlusses der Tiefbauarbeiten am zukünftigen Bahnhof Bagneux. Ein entscheidender Schritt vor der Inbetriebnahme, die für Mitte 2021 geplant ist.

Der "Großteil der Arbeiten" in Bagneux ist abgeschlossen
Die Verlängerung der Metrolinie 4 in Montrouge und Bagneux ist seit 2015 in vollem Gange. Die sogenannten "Tiefbauarbeiten" sind am Bahnhof Bagneux und am Bahnhof Verdun Süd praktisch abgeschlossen. Sie bestehen aus der Realisierung der strukturellen Arbeiten: des Tunnels, der Wände, der Betonplatten, die den Boden und die Böden der zukünftigen Stationen bilden. Nach Abschluss dieser Arbeiten kann mit der Ausrüstung und dem Ausbau des Tunnels und der Bahnhöfe begonnen werden: Verlegung der Schienen, Installation der Signale, Beleuchtung, Malerarbeiten... Die meisten Aktivitäten werden unterirdisch stattfinden und die Belästigung für die Anwohner wird geringer sein.
Das Projekt auf einen Blick
Nach einer ersten Verlängerung von Porte d'Orléans bis Mairie de Montrouge im Jahr 2013 setzt die Linie 4 ihren Vormarsch in der Pariser Krone fort und trägt zur Stadtentwicklung neuer Gebiete bei. Die Verlängerung umfasst 1,9 km neue Gleise für 2 neue Bahnhöfe. Es ermöglicht eine direkte Fahrt zwischen Bagneux und dem Zentrum von Paris in weniger als 30 Minuten. Bei Inbetriebnahme werden täglich fast 37.000 Fahrgäste die Verlängerung nutzen.
Das Projekt wird von Île-de-France Mobilités geleitet, die die Projektleitung der RATP, dem Auftraggeber, anvertraut hat. Es handelt sich um eine Investition von 380 Millionen Euro, die von der Region Île-de-France (60 %), dem Staat (25 %) und dem Departement Hauts-de-Seine (15 %) finanziert wird.
Die Erneuerung der auf der Strecke verkehrenden U-Bahnen wird von Île-de-France Mobilités (50 %) und RATP (50 %) mit einem Gesamtbetrag von 211 Millionen Euro finanziert. Der Betrieb der Linie wird zu 100% von Île-de-France Mobilités finanziert.