[Die Arbeiten schreiten voran] Verlängerung der RER E nach Westen
Der Bau dieses Strukturierungsprojekts für die Île-de-France ist in vollem Gange. Zurück in Bild und Video zu den zahlreichen Entwicklungsarbeiten, die auf der gesamten Linie der zukünftigen Linie im Gange sind.
Der "Großteil" des Projekts findet derzeit in Nanterre und Courbevoie statt
Zunächst werden in Nanterre zwei Brücken sowie eine Unterführung gebaut, die als Verbindung zur zukünftigen Linie 15 der zukünftigen automatischen Metro Grand Paris Express dienen wird. Auf diesem Gelände wird auch der Lagerplatz für die in Betrieb befindlichen Züge untergebracht. Der Projektleiter gibt ein Video-Update:
Parallel dazu werden in Courbevoie mehrere Arbeiten durchgeführt, um die Ankunft der Tunnelbohrmaschine vorzubereiten, die für den Bau des Tunnels zwischen Nanterre und Haussmann – Saint-Lazare verantwortlich sein wird. Insbesondere wird ein 38 Meter langer Eingangsschacht gegraben. Ein Gerät zur Entsorgung von Aushubmaterial auf dem Seeweg steht ebenfalls auf der Agenda. Schließlich werden im Rahmen des CNIT Arbeiten zur Übernahme der Fundamente des Gebäudes durchgeführt, um den Bau des neuen RER-E-Bahnhofs zu ermöglichen.
Auf der bestehenden Linie J sind umfangreiche Modernisierungsarbeiten im Gange
Auf der Yvelines-Seite, auf der in Betrieb befindlichen Linie J, sind mehrere Projekte im Gange, am Eingang des Bahnhofs Poissy arbeiten die Projektteams seit September 2017 an der Verbreiterung der Eisenbahnbrücke in der Rue de la Gare, die ein drittes Gleis für Züge hinzufügen und den Bahnverkehr flüssiger machen wird.

Im Bahnhof Aubergenville-Elisabethville werden die Bahnsteige verlängert und angehoben. Es ist auch geplant, bestehende Fahrgastunterstände durch neue, komfortablere Einrichtungen zu ersetzen.

In Paris schließlich wird seit Mitte Dezember 2017 ein Brunnen gegraben. Es wird den Arbeitern den Zugang zum zukünftigen Tunnel ermöglichen. Um Lärmbelästigung zu vermeiden, wurde im Februar ein Akustikhangar errichtet.

Das Projekt auf einen Blick
Das Projekt zur Verlängerung der RER E nach Westen umfasst 14 Stationen, darunter einen völlig neuen Abschnitt zwischen Saint-Lazare und Nanterre – La Folie (mit dem Bau von 3 neuen Bahnhöfen) und die Wiederaufnahme der Gleise der Linie J des Transilien zwischen Nanterre und Mantes-La-Jolie, die zu diesem Anlass gründlich modernisiert werden. Drei Departements sind betroffen: Paris, Hauts-de-Seine und Yvelines.
Das Projekt wird von Île-de-France Mobilités geleitet, die SNCF Mobilités mit dem Projektmanagement für den Betrieb der Verkehrsdienste und SNCF Réseau für die Verkehrsinfrastruktur des nationalen Schienennetzes betraut hat.
Die Finanzierung wird von 8 Partnern bereitgestellt: dem Staat, Île-de-France Mobilités, der Region Île-de-France, dem Departement Hauts-de-Seine und Yvelines, Paris, der Société du Grand Paris und der SNCF in Höhe von 3,80 Milliarden Euro für die Infrastruktur und 1,8 Milliarden Euro für das rollende Material. Der Betrieb der künftigen Linie wird zu 100 % von Île-de-France Mobilités finanziert.
Geplant sind 55 km neue Gleise (davon 47 saniert und saniert). Die Verlängerung der RER E ermöglicht eine 40-minütige Fahrt zwischen Saint-Lazare und Mantes-la-Jolie. Bei der Inbetriebnahme werden täglich knapp 620.000 Fahrgäste erwartet.