Umsetzung neuer Transportsicherheitsmaßnahmen

Um weiter zu gehen, wurden drei Orientierungen identifiziert:

  • Der Einsatz zusätzlicher Mittel und Ausrüstung in den äußeren Vororten, die jahrelang vernachlässigt wurden. In den Busnetzen werden Sicherheitsbeamte eingesetzt und in den Busbahnhöfen wird Videoschutz installiert.
  • Bessere gemeinsame Nutzung von Instrumenten zwischen Betreibern und Staat für eine bessere Koordinierung der Kräfte vor Ort mit einer einzigen Warnnummer und einer operativen Sicherheitsleitstelle.
  • Schnellere Erkennung möglicher Angriffsbedrohungen durch den Einsatz von Cyno-Detektionsteams.

Stärkung der Investitionen in die Sicherheit

Zu diesem Zweck verstärkt Île-de-France Mobilités seine Investitionen in die Sicherheit, mit 130 Mio. EUR für die menschliche Präsenz (alle Netze), 20 Mio. EUR für Sicherheitsausrüstung (insbesondere Videoschutz), 7 Mio. EUR für den kostenlosen Transport für die Polizei in den äußeren Vororten und 4 Mio. EUR für die Einrichtung von Hundebrigaden auf Bahnlinien.

200 Sicherheitsbeamte für die Busnetze der äußeren Krone rekrutiert

Die große Krone ist endlich betroffen und wird nicht mehr vergessen werden. Dies wird auch zur Einstellung von 200 Sicherheitsbeamten für Busse in den äußeren Vororten führen (10 Mio. € über 4 Jahre), die in der Lage sein werden, Abschreckungsrunden durchzuführen und bei Unhöflichkeiten einzugreifen. Der Transport ist nun für Polizeibeamte kostenlos, um ihre Präsenz in öffentlichen Verkehrsmitteln und damit mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Die gleichen Notrufnummern für RATP und SNCF, 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag verfügbar. 31177 per SMS und 3117 per Telefon

Die Alarmnummer 3117 wurde in einem 1. Mal bei der RATP verallgemeinert (auch in Form einer SMS an 3117 oder Smartphone-Anwendung verfügbar) für Reisende, die Zeuge einer Situation werden, die ein Sicherheitsrisiko oder eine Unannehmlichkeit darstellt. Mit 44.000 Anwendungen im Jahr 2016 in Frankreich, darunter 6 von 10 in der Ile-de-France, ist dieses Gerät innerhalb eines Jahres um 150 % gestiegen.

20 Cyno-Detektionsteams, um bei verdächtigen Paketen in 5 bis 15 Minuten statt in 1 Stunde einzugreifen

20 Cyno-Detektionsbrigaden wurden eingesetzt und sorgen bereits für mehr Sicherheit und weniger Verspätungen im SNCF-Netz. Diese Initiative wird auch von der RATP getestet, die 20 zusätzliche Teams einsetzt. Eine "Beseitigung des Zweifels" wird also in 5 bis 15 Minuten statt wie bisher in einer Stunde erledigt sein. Im SNCF-Netz ist die Zahl der vergessenen Taschen seit 2014 um 122 % gestiegen, d. h. um mehr als 1.500 Eingriffe pro Jahr.

Ein einziges Sicherheitskoordinationszentrum unter der Aufsicht des Polizeipräfekten für mehr Effizienz vor Ort

Valérie Pécresse ergriff auch die Initiative, bis 2019 alle Sicherheitskräfte unter der Aufsicht der Polizeipräfektur neu zu gruppieren, d.h. einen einzigen Sicherheits-PC für eine bessere Organisation und mehr Effizienz zur Überwindung von Schwierigkeiten.