[Die Arbeiten schreiten voran] Verlängerung der U-Bahn-Linie 12
Der Aushub der beiden zukünftigen Stationen findet in einer ganz besonderen Umgebung statt. Da die Böden von Aubervilliers vom Grundwasserspiegel umspült werden, mussten die Projektteams eine Lösung finden, um den Boden während des Grabens zu stabilisieren und das Eindringen von Wasser zu verhindern. Die Technik des Einfrierens von Böden wurde gewählt, um dieses Problem zu lösen.

In einer Tiefe von 20 Metern werden 3 Tympanons (Verbindung zwischen dem Tunnel und den Stationen) gebaut: das nördliche Tympanon des Bahnhofs Aimé Césaire und die beiden Tympanons des Rathauses von Aubervilliers. Aus dem Inneren des Tunnels wurden fast 250 Bohrlöcher gebohrt, um 240 miteinander verbundene Gefrierrohre (80 Rohre pro Trommelfell), die 24/7 bei -35° gewartet werden, in den Keller einbringen zu können. Der so gefrorene Boden ist stabiler, was die Realisierung des Bodens des Bahnhofs und der endgültigen Verbindungswände der Trommelfelle und des Tunnels ermöglicht.

Dieser echte "Eisschild" wird bis Ende 2017 für den Bahnhof Aimé Césaire und Anfang 2018 für das Rathaus von Aubervilliers aufrechterhalten, bis diese Phase der Arbeiten abgeschlossen ist. Dann ist es an der Zeit, die Inneneinrichtung und Ausstattung der Stationen für den Betrieb durchzuführen.
Finden Sie den gesamten Prozess in Bildern in diesem Video:
Das Projekt auf einen Blick
Nach einer ersten Verlängerung zwischen Porte de la Chapelle und Front Populaire, die 2012 eingeweiht wurde, werden 3 km und 2 neue Bahnhöfe gebaut: Aimé Césaire und Mairie d'Aubervilliers. Diese neue Erweiterung wird das Zentrum von Aubervilliers weniger als 10 Minuten von Paris entfernt platzieren und die Plaine Saint-Denis besser bedienen. Fast 37.000 Fahrgäste werden diese Verlängerung täglich nutzen, und noch mehr, wenn die Linie 12 bis 2025 an die zukünftige Linie 15 der Metro Grand Paris Express angeschlossen wird.
Die Arbeiten begannen 2016, die Inbetriebnahme ist für Ende 2019 geplant.

RATP und Île-de-France Mobilités, der Auftraggeber bzw. die organisierende Behörde, leiten das Projekt. RATP sorgt für die Fertigstellung der Erweiterung (Infrastruktur und Verkehrssystem) und Île-de-France Mobilités sorgt für den reibungslosen Ablauf des Projekts und die Einhaltung der Kosten und des Zeitplans.
Das Projekt zur Verlängerung der Linie 12 wird zu 91,7 % vom Staat und der Region Île-de-France und zu 8,3 % vom Departementsrat Seine-Saint-Denis finanziert. Der Betrieb und das Rollmaterial der Strecke werden zu 100 % von Île-de-France mobilités finanziert.
Weitere Informationen finden Sie auf der dem Projekt gewidmeten Website: www.prolongement-metro12.fr