Tzen 4: Ein Bus der neuen Generation kommt in Essonne an

Warum eine neue Linie?
In Essonne ist die Buslinie 4206 (ex 402), die Viry-Châtillon mit Corbeil-Essonnes verbindet, die verkehrsreichste Linie in den äußeren Vororten.
Oft überlastet und dichtem Straßenverkehr ausgesetzt, reichten die heutigen Busse nicht mehr aus, um die wachsende Nachfrage der Fahrgäste zu bewältigen.
Um Verspätungen zu vermeiden und mehr Komfort an Bord zu bieten, wird die Linie 4206 ab dem 10. Februar 2026 schrittweise durch den Tzen 4 ersetzt : ein langer Zweigelenkbus, der auf 14 km neu gestalteter Infrastruktur verkehrt, mit reservierten Fahrspuren für einen großen Teil der Strecke.
Hinweis: Die Linie 4206 verkehrt zusätzlich zur Tzen 4 weiterhin alle 15 Minuten von Montag bis Freitag.
Tzen 4: Was ist das und was sind die Vorteile?
- Lange Doppelgelenkbusse von 24 Metern : Kapazität 140 Fahrgäste gegenüber 100 vorderen
- Eigene Fahrspuren auf dem größten Teil der Strecke, um Staus zu vermeiden
- 5 Gemeinden von Essonne, die in 30 Stationen bedient werden: Corbeil-Essonnes, Évry-Courcouronnes, Ris-Orangis, Grigny und Viry-Châtillon
- 30 komplett neue und komfortable Bahnhöfe : längliche Bahnsteige, moderne Wartehäuschen und Fahrgastinformation in Echtzeit
- 100% elektrische Busse mit ultraschnellem Bodenladen (in weniger als 5 Minuten): eine neue Technologie in der Île-de-France (Alstom SRS)
- Optimierte Fahrpläne: Ziel ist eine Passage alle 5 Minuten während der Hauptverkehrszeit und ein durchgehender Service von 5 bis 1 Uhr nachts
- Verbindungen mit RER D, Tram T12 und anderen lokalen Buslinien
Tzen 4: ein Projekt, das das Gebiet von Essonne verändert

Die Linie Tzen 4 ist nicht nur eine neue Buslinie , sondern Teil eines viel größeren Stadtsanierungsprojekts.
In den durchquerten Gemeinden wurden die öffentlichen Räume mit neuen Plätzen, Grünflächen und Radwegen neu gestaltet.
Die Trasse der Linie bedient Stadtteile im Wandel, grundlegende Dienstleistungen und Geschäfte und verliest Beschäftigungsgebiete zu Wohnungen, um das tägliche Leben der Bewohner zu erleichtern.
Für den Bau dieser neuen Infrastruktur wurden Investitionen in Höhe von fast 123 Millionen Euro mobilisiert, die von der Region Île-de-France, dem Departement Essonne, dem Staat und der Europäischen Union finanziert werden.