Eine neue Kommunikationskampagne gegen Transportbetrug

Betrüger und Drachen

Verbot von Transportbetrug

Vom 21. Februar bis zum 7. März werden drei verschiedene Botschaften durch markante Bilder im gesamten Netzwerk der Ile-de-France vermittelt.

Es werden auch Kontrollaktionen vor Ort stattfinden, um den Reisenden die verschiedenen Präventionsbotschaften und die neuen geltenden Vorschriften direkt zu vermitteln.

Mit ihren 1.250 Agenten, die sich der Kontrolle widmen, setzt die RATP ihre Politik fort, die bereits sehr aktiv im Bereich Betrug ist. So wird die RATP eine Aktion "Gemeinsam gegen Betrug" auf dem Straßenbahnnetz durchführen, wo die Betrugsrate nach wie vor am höchsten ist.

Diese Maßnahmen haben bereits begonnen, Früchte zu tragen, da die Betrugsraten im Jahr 2016 in allen RATP-Netzen gesunken sind:

  • Auf dem Schienennetz stieg die Betrugsrate in der U-Bahn von 2,6 % im Jahr 2015 auf 2,2 % im Jahr 2016 (-15 %); Im RER-Netz lag die Betrugsrate 2016 bei 2,2 % gegenüber 3 % im Jahr 2015 (-27 %).
  • Auf den Straßenbahn- und Busnetzen ist die 2016 verzeichnete Betrugsrate mit einer Betrugsrate von 10,4 % im Jahr 2016 gegenüber 11,9 % im Jahr 2015 (-13 %) rückläufig.

Im Jahr 2017 verstärkt SNCF Transilien den 2016 eingeleiteten Betrugsbekämpfungsplan weiter

Die Schließungen wurden im Laufe des Jahres 2016 während der Hauptverkehrszeit, ganztägig oder an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen intensiviert. So führte im November 2016 eine Operation am Gare du Nord innerhalb von zwei Stunden zu fast 2.000 Bußgeldern. Eine weitere Operation in Paris Saint Lazare im vergangenen Januar endete mit 740 Bußgeldern zur gleichen Zeit.

Das Vereidigungsprogramm für Bahnhofsbeamte, das es ihnen ermöglicht, Kontrollen durchzuführen, wurde 2016 ins Leben gerufen. Seit letztem September hat sich die Zahl der vereidigten Beamten um das 2-fache erhöht. Es sei darauf hingewiesen, dass die Validierungsrate im Transilien-Netz im Vergleich zu 2015 um 9 % gestiegen ist.

Optile bekämpft täglich Betrug in seinen Netzen mit mehr als 500 Kontrollbeamten, die im gesamten von den Spediteuren abgedeckten Gebiet eingesetzt werden. Die 400 anwesenden Ombudsleute tragen ebenfalls dazu bei, indem sie die Validierung der Reisenden fördern. So lag die Validierungsrate im Jahr 2015 bei 85%.