Verbindung Gare du Nord – Gare de l'Est – Öffentliche Versammlungen: Was können wir daraus lernen?
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STIF und seine Partner organisierten zwei öffentliche Sitzungen im Rahmen der Konsultation zum Projekt der Verbindung Gare du Nord – Gare de l'Est. Einer war ein Stadtspaziergang und der andere ein Workshop zur Entwicklung der Oberflächenverbindung. Was können wir aus diesen Treffen lernen?
Workshop "Das Projekt zu Fuß" – Samstag, 11. März
Der Workshop, der am Samstag, den 11. März von 9:30 bis 12:00 Uhr stattfand, zielte darauf ab, Anwohnern und Nutzern die Möglichkeit zu geben, sich die bevorstehenden Veränderungen vor Ort zu eigen zu machen, Fragen zu beantworten und Beobachtungen, Kommentare und Vorschläge der Teilnehmer zu sammeln.
Der Workshop fand in zwei Phasen statt:
- Eine Präsentation des Projekts, seiner Ziele und des Konsultationsprozesses im Raum für 45 Minuten;
- Ein zweistündiger Besuch vor Ort, der vom STIF-Projektteam und gewählten Vertretern des Rathauses des 10. Arrondissements geleitet wird.
Etwa 30 Teilnehmer folgten einer vordefinierten Route mit identifizierten Haltepunkten, an denen weitere Informationen und Austausch stattfanden.

Der Austausch zwischen den Teilnehmern ergab eine genaue Diagnose der Nachbarschaft und einige Verbesserungsmöglichkeiten. Die Teilnehmer bestanden auf der Notwendigkeit, vertikale Verbindungen zwischen dem unteren und oberen Ende der Rue d'Alsace einzurichten, und verwiesen auf die vielen Lärm- und Geruchsbelästigungen, denen sie täglich in diesem Raum ausgesetzt sind. Im Allgemeinen sprachen sich die Teilnehmer für die Schaffung eines neuen Gleichgewichts aus, das Fußgängern und Fahrrädern Vorrang vor Zweirädern und Autos auf den Straßen von Elsass und Dünkirchen, aber auch vor den Vorplätzen Elsass und Magenta einräumt. Die Verbesserung des Fußgängerverkehrs, der an einigen Kreuzungen ein Problem darstellt, wurde als eine der größten Herausforderungen des Projekts identifiziert. Auch die Fußgängerverbindung ist sehr schlecht ausgeschildert, und bei der Beschilderung wären Anstrengungen wünschenswert. Was den Tunnel betrifft, so wird die unterirdische Verbindung zwischen Gare du Nord und Gare Magenta oft von den anwesenden Anwohnern genutzt, im Gegensatz zum Château-Landon-Tunnel, der schlecht ausgeschildert ist und nur von Stammgästen genutzt wird.
Workshop zur Entwicklung von Fußgängerverbindungen – Dienstag, 28. März
Der zweite Konsultationsworkshop zur Verbesserung der Verbindung zwischen dem Gare du Nord und dem Gare de l'Est fand am 28. März 2017 im Rathaus des X. Arrondissements statt. Ziel war es, den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, die Entwicklung der Fußgängerverbindung, aber auch die Erweiterung des Château-Landon-Tunnels zu verstehen.
Die 30 Teilnehmer reflektierten gemeinsam über die ihnen vorgelegten Fragen zu verschiedenen Themen. Anhand von Referenzbildern und einem Projektplan wurden sie eingeladen, ihre Gefühle von heute und ihre Verbesserungsmöglichkeiten für morgen auszudrücken.
Die Rue d'Alsace, ihre Belästigungen (Hausbesetzung, Ungesundigkeit, Unhöflichkeit), ihre potenzielle Attraktivität und die zu berücksichtigenden Verbesserungsmöglichkeiten (Polizeipräsenz, Ersatz von Bars durch lokale Geschäfte, Begrünung, vollständige oder teilweise Fußgängerzone) waren Gegenstand zahlreicher Kommentare. Die Teilnehmer erörterten auch die Notwendigkeit, die Vorplätze der beiden Bahnhöfe und den Fußgängerverkehr zu verbessern, insbesondere an den Kreuzungen Dünkirchen / Faubourg Saint-Denis / La Fayette und Aquädukt / La Fayette / Elsass. Auch die Verbindung zwischen den beiden Bahnhöfen soll für die Fahrgäste besser lesbar und aussagekräftiger sein, zum Beispiel durch klare und dauerhafte Bodenmarkierungen. Es würde darum gehen, Passanten (Anwohner, Reisende, Touristen gleichermaßen) dazu zu bringen, das Viertel zu genießen, indem der Verbindung zwischen den beiden Bahnhöfen eine starke und lohnende Identität verliehen wird.
Die vollständigen Berichte finden Sie hier!