Im Parc du Séminaire schont die Straßenbahn T12 die Umwelt
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Als sauberes und effizientes Transportmittel achtet die Straßenbahn T12 sorgfältig auf die Erhaltung der Umwelt. Außerdem wurde bei der Konzeption ein Ansatz namens "ERC" (für "vermeiden, reduzieren, kompensieren") eingeführt. Es zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen des Projekts so weit wie möglich zu begrenzen und diejenigen zu kompensieren, die nicht vermieden werden konnten.
Zwischen Savigny-sur-Orge und Morsang-sur-Orge fährt die Straßenbahn T12 entlang der Autobahn A6 und des Parc du Séminaire, einem Naturgebiet mit bemerkenswerter Artenvielfalt. Es ist bei Wanderern sehr beliebt und beherbergt die Abtei und das Schloss von Morsang-sur-Orge.
Um das Pflanzenerbe zu erhalten, werden verschiedene Arten von Arbeiten durchgeführt.
Förderung der landschaftlichen Integration der Straßenbahn T12
In der Tat wurden von Île-de-France Mobilités in Absprache mit den lokalen Akteuren Entwicklungen geplant, um den Park nicht visuell zu beeinträchtigen und seine landschaftliche Perspektive zu verändern. Sie haben folgende Ziele:
- die Gabionenwand des Bahnsteigs T12 mit Kletterpflanzen verkleiden;
- Pflanzung von Bäumen mit hohen Stämmen, um die bestehende Lärmschutzwand der Autobahn A6 zu verbergen;
- Verwenden Sie eine Pflanzen- und Landschaftspalette in Harmonie mit der vorhandenen Vegetation des Seminarparks.
Insgesamt werden nicht weniger als 18 Bäume gepflanzt, deren Arten ausgewählt wurden, um der Identität der Pflanzenpalette des Parks gerecht zu werden: Espenpappel, Silberweide, Waldkiefer, Weißerle, Klebrele, Weißdorn, Liguster, abführender Neprun, Hunderose, schwarzer Holunder oder St. Lucia-Holz.
Ausgleich von Restauswirkungen
Darüber hinaus hat sich Île-de-France Mobilités im ticket des Wassergesetzes verpflichtet, in der Nähe der Strecke eine 4.120 m3 große Deponie anzulegen, um die für den Bau der Straßenbahn T12 eingebrachten Flächenmengen auszugleichen. Diese Entwicklung ermöglicht es, die Ausbreitung von Wasser im Falle von Überschwemmungen der Gerste zu begrenzen.
Nach Konsultationen mit lokalen Akteuren werden das Freizeitgelände und das Stadtmobiliar zurückgegeben und die 21 betroffenen Bäume unter Aufsicht eines Ökologen neu gepflanzt.