Der Umweltansatz

Der Tram-Train T12 ist in ein Gebiet mit natürlichen Problemen integriert, insbesondere im Zusammenhang mit der Durchquerung des Seminarparks in Morsang-sur-Orge. Das Projekt wurde so konzipiert, dass es die Umwelt, die es durchquert, bestmöglich respektiert und gleichzeitig ein effizientes Transportmittel bietet. In Übereinstimmung mit dem Naturschutzgesetz haben sich die Projektträger verpflichtet:
AUSWIRKUNGEN VERMEIDEN: Die Route dient dem Gebiet zwar am besten, bewahrt aber so weit wie möglich die Flora, Fauna sowie geschützte natürliche Lebensräume. Zum Beispiel wird die Straßenbahn T12 hauptsächlich entlang der vernachlässigten Autobahn A6 eingesetzt.
AUSWIRKUNGEN REDUZIEREN: Umweltmaßnahmen begrenzen die Auswirkungen des Projekts auf natürliche Lebensräume. Zum Beispiel werden Bäume im Herbst und Winter außerhalb der Brutzeit der Vögel gefällt. Darüber hinaus werden alle Arbeiten von einem Ökologen überwacht, dessen Aufgabe es ist, die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Umwelt zu identifizieren, vorherzusagen und zu analysieren.
KOMPENSATION DER AUSWIRKUNGEN: Wenn die Auswirkungen unvermeidlich sind, werden im Rahmen des Kompensationsprozesses des Projekts Restaurierungs- und Aufwertungsmaßnahmen durchgeführt. Es lassen sich verschiedene Arten von Ausgleichsmaßnahmen unterscheiden:
- Maßnahmen entlang der Route zur Wiederherstellung der landschaftlichen und ökologischen Qualität der durchquerten Gebiete. Günstige Lebensräume für geschützte Arten (Bachstelze und Eisvogel) werden entlang der gesamten Route nachgebildet. Im Park des Seminars wird das Landschaftsprojekt (Baumpflanzungen, Auswahl der Materialien usw.) in Absprache mit der Departementskommission für Natur, Landschaften und Stätten und dem Syndicat de l'Orge (ehemals Syndicat mixte de la vallée de l'Orge aval) entwickelt.
- Maßnahmen zum Ausgleich der Auswirkungen auf geschützte Arten, die auf dem Gelände des Freizeitzentrums Port-aux-Cerises in Draveil umgesetzt werden. Ziel ist es, bessere Lebensraum- und Fortpflanzungsbedingungen für Tierarten zu schaffen. Es werden zwei Nistkästen für zwei Vogelarten, Bachstelze und Eisvogel, sowie ein Nistplatz für die Installation von Haubentauchern installiert. Diese Maßnahmen wurden vom Nationalen Rat für Naturschutz positiv bewertet.