Kabel

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Die erste Schleife des Kabels ist bereit, die Kabinen zwischen den Bahnhöfen Pointe du Lac und Limeil-Brévannes aufzunehmen

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Während nun fast alle Masten installiert sind, wurden die ersten Meter des Kabels, mit dem die 1. Seilbahn der Ile-de-France ausgestattet wird, auf dem Abschnitt zwischen den Stationen Pointe du Lac und Limeil-Brévannes verlegt.

 

Ein geräuscharmes Kabel

Das Kabel, mit dem die C1-Kabelleitung ausgestattet wird, wird die 105 Kabinen tragen, die bei Inbetriebnahme 11.000 Passagiere pro Tag befördern werden. Île-de-France Mobilités, der Projekteigentümer, hat für die erste städtische Seilbahn in der Île-de-France ein High-End-Kabel der neuen Generation ausgewählt, um die Sicherheit der Benutzer, den Hörkomfort der Anwohner, die Haltbarkeit des Kabels und die Robustheit der Seilbahn zu gewährleisten.

Dieses innovative Kabel besteht aus Metalldrähten ("Strängen"), die mit schwarzen Kunststoffprofilen verflochten sind. Dieses Design glättet das Kabel, reduziert Vibrationen und Geräusche, die durch den Durchgang der Kabinen entstehen, drastisch, macht es aber auch robuster.

Die Kabelabwickler ©Île-de-France Mobilités / AC Barbier

3 Schritte zur Installation des Kabels

Die Installation des Traktor-Tragseils Ihrer Seilbahn erfolgt in 3 Hauptschritten in drei Sektoren:
1/ Schutz des Gebiets
2/ Abwickeln des Kabels
3/ Vermählung der Kabelschleife oder "Spleißen".

 

Feedback zur Kabelinstallation zwischen den Bahnhöfen Pointe du Lac und Limeil Brévannes:

 

Erster Schritt: Vorbereitung des Kabelabwickelbereichs

Sobald die Stationen fertiggestellt und die Masten angehoben sind, besteht der erste Schritt darin, das überflogene Gebiet durch zukünftige Kabel, einschließlich Straßen und Eisenbahnen, zu sichern. Dies soll ein sicheres Abwickeln des Kabels ermöglichen und gleichzeitig die Verkehrsbedingungen von Zügen und Waggons aufrechterhalten.

Für den ersten Abschnitt bestand eine der Herausforderungen darin, die Gleise des mehr als 110 m breiten Rangierbahnhofs Valenton zu überfliegen. Die Teams installierten auf jeder Seite der Infrastruktur "Kabeltüllen", eine Art Kran mit Schutznetzen über diesen Gleisen.
Zwei Kräne wurden auf beiden Seiten der Eisenbahninfrastruktur errichtet, die sich zwischen den Viadukten der Hochgeschwindigkeitsstrecke und der RN406 befindet. Diese imposante, millimetergenau positionierte Struktur erforderte jahrelange Studien und Dialoge und mobilisierte viele spezialisierte Teams.

Die Installation dieses speziell für diesen Standort konzipierten Schutzes über dem Schienenbalken wurde in Zusammenarbeit mit der SNCF durchgeführt und erforderte eine Unterbrechung des Güterzugverkehrs am letzten Aprilwochenende: ein Termin, der mehrere Jahre zuvor vereinbart und abgehalten wurde.

© Île-de-France Mobilités / Doppel France – Schutz der Gleise des Rangierbahnhofs Valenton

Zweiter Schritt: Abwickeln des Kabels

Aufgrund seines Gewichts (10 kg/Meter) besteht der Vorgang darin, nacheinander Kabel mit immer größerem Durchmesser bis zum endgültigen Kabel abzuwickeln. Zwei erste dünne und leichte Kevlar-Kabel, "Fallen" genannt, werden zunächst von Hand auf den Unruhen oben auf den Masten installiert.

Dieses Kabel wurde abgewickelt, um nach und nach mehrere Kabel mit immer größerem Durchmesser bis zum endgültigen Kabel anzutreiben. Während dieses Abwickelns wird die Spannung des Kabels durch mehrere Geräte gesteuert.

Kabelzug von der Unruh © Île-de-France Mobilités / Anne-Claude Barbier

Dritter Schritt: Spleißen oder "Vermählung" des Kabels

Das letzte Kabel an den Masten angebracht, die Schleife ist geschlossen und die beiden Enden des Kabels sind verbunden. Dies wird als "Spleißen" bezeichnet, ein vollständig manueller Vorgang, der große Technik, Präzision und Strenge erfordert und mehr als zwanzig Personen mobilisiert. Alles wird gemessen und kontrolliert, bevor das an den Masten neu positionierte Kabel wieder gespannt wird.

Spleißen - © Île-de-France Mobilités / Anne-Claude Barbier

Das technische Datenblatt zum Kabelabwickeln in diesem ersten Abschnitt

• 1 Träger-Traktor-Kabel mit einem Durchmesser von 5 cm und einem Gewicht von ca. 10 kg/m oder 33 T am gesamten Kabel

• 3600 Meter Kabel zwischen Pointe du Lac und Limeil-Brévannes verlegt

• 2 Zwischenkabel, davon 2 aus Kevlar

• 10 Begleiter für das Abwickeln des Kabels mobilisiert + 20 für das Spleißen